Freistellung im Arbeitsvertragsrecht

10. Januar 2017 | RB010-100 RECHTSBIBLIOTHEK Arbeitsrecht: Kündigung des Arbeitsvertrags

Rechtsbibliothek Arbeitsrecht Freistellung

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Häufigste Antworten zu Freistellung im Arbeitsvertragsrecht

Was ist bei einer "Freistellung" während der Kündigungsfrist zu beachten?

Durch die Freistellung eines Mitarbeiters während der Kündigungsfrist verzichtet der Arbeitgeber ausdrücklich auf dessen Arbeitsleistung. Das Arbeitsverhältnis läuft davon unberührt jedoch bis zum Ende der Kündigungsfrist weiter. Daher ist auch bei Freistellung der gesamte Lohn (inkl. aller üblicherweise ausbezahlten Bestandteilen) geschuldet. Zudem haben Sie das Recht, alles was Ihnen vom Arbeitgeber für die Arbeitsausführung überlassen wurde (zum Beispiel Firmenwagen, Mobiltelefon, Laptop etc.) bis zum Ablauf der Kündigungsfrist weiter zu nutzen oder hierfür eine entsprechende Entschädigung zu verlangen, sofern Sie diese Arbeitsgeräte während ihrer Arbeitstätigkeit ausdrücklich und unbeschränkt auch privat nutzen durften. Weitere Informationen zum Thema Freistellung während der Kündigungsfrist finden Sie auf der Website der Gerichte des Kantons Zürich.

Darf ich während meiner Freistellung bei einem neuen Arbeitgeber arbeiten?

Während Ihrer Freistellung ist es Ihnen selbstverständlich erlaubt, einer neuen Erwerbstätigkeit (bei einem neuen Arbeitgeber) nachzugehen! Schliesslich hat Ihr „alter“ Arbeitgeber mit der Freistellung ja gerade einseitig auf Ihre Arbeitskraft verzichtet. Einen Anspruch auf die dadurch erreichte doppelte Lohnzahlung (sowohl der Lohn des alten, wie auch des neuen Arbeitgebers) haben Sie jedoch nicht. In einem solchen Fall hat Ihr bisheriger Arbeitgeber das Recht, das von Ihnen während der Freistellung anderweitig verdiente Einkommen von seinem eigenen Lohn für Sie abzuziehen.

Muss ich es mir gefallen lassen, dass mein Ferienguthaben und Überstunden mit der Freistellung verrechnet werden?

Verfügen Sie über ein noch nicht vollständig bezogenes Ferienguthaben, so müssen Sie sich die Verrechnung mit der Freistellungszeit grundsätzlicht gefallen lassen, sofern die Verrechnung verhältnismässig ist. Für die Beurteilung, ob dies in ihrem konkreten Fall auch tatsächlich rechtmässig ist, sollten Sie sich an einen Anwalt oder Fachjuristen wenden. Sofern nämlich der Ferienbezug während der Freistellung nicht zumutbar ist, weil Sie zum Beispiel eine andere Stelle suchen müssen, die Freistellungszeit sehr kurz ist etc., so ist dieses nicht verrechenbar. Stattdessen muss Ihnen das Ferienguthaben nach Ablauf der Kündigungsfrist ausbezahlt werden. Überstunden dürfen mit der Freistellungszeit hingegen nur dann verrechnet werden, wenn Sie sich damit ausdrücklich einverstanden erklären oder, wenn die Abgeltung der Überstunden durch Freizeit vertraglich vereinbart wurde.

Forenbeiträge zu Freistellung im Arbeitsvertragsrecht

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Fachbeiträge zu Freistellung im Arbeitsvertragsrecht

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